Benefizkonzert "Wir vergessen euch nicht!" zugunsten der Opfer des Erdbebens und des Tsunamis in Japan 2011

Am 11. März 2012 jährt sich das verheerende Erdbeben in Japan. Auch nach einem Jahr sind die Folgen des Bebens und dadurch ausgelösten Tsunamis noch deutlich zu sehen und zu spüren. Somit ist weiterhin Hilfe notwendig – gerade in ländlichen Gebieten. Deshalb hat sich Cirquent an einem Benefizkonzert zugunsten von betroffenen Kindern beteiligt.

Am 19. Januar 2012 fand in der wunderschönen „Großen Aula“ der Ludwig-Maximilians-Universität in München ein Klavierkonzert mit der Pianistin Masako Ohta statt. Die in Tokio geborene Musikerin verstand es virtuos, die über 600 Zuhörer mit Werken von Bach, Schumann und Ravel zu begeistern. Zudem spielte die seit 1988 in München lebende Japanerin Stücke des im 17. Jahrhundert wirkenden Meisters Yatsuhashi sowie des bedeutenden zeitgenössischen japanischen Komponisten Takemitsu.

Ein wundervoller Abend  - mit großem Erfolg

Das Benefizkonzert war ein voller Erfolg: 600 Gäste, Standing Ovations und großzügige Spenden.

Der genaue Spendenbetrag beläuft sich auf 6.303,91 €.

Dank sei allen, die zu dieser Veranstaltung gekommen sind und so großzügig gespendet haben. Und natürlich auch den Mitarbeitern, die bei uns im Foyer gespendet haben.

Unser Dank gilt auch der Pianistin, die an diesem Abend auf ihre Gage verzichtet und alle Gäste mit ihrer Musik verzaubert hat und Enno Kapitza, der uns durch seine Bilder für die Postkarten-Serie und die Bereitstellung seines deutsch-japanischen Bildbandes „Wo das Herz ist“ unterstützt hat. Postkarten und Bildband wurden zu Spendenzwecken nicht nur an dem Konzertabend selbst angeboten, sondern auch eine Woche lang an unserem Benefiz-Stand im Cirquent Foyer.

Manabi no Tane Network

Alle erhaltenen Spenden kommen dem „Manabi no Tane Network“ zugute. Die vom japanischen Ministerium anerkannte Non-Profit-Organisation, die übersetzt „Netz für den Kern des Lernens“ heißt, engagiert sich in den ländlichen Gebieten der Region Sendai, in denen keine größeren Hilfsorganisationen tätig sind. Dort kümmern sich die Helfer in notdürftig hergerichteten Schulen um die oft stark traumatisierten Kinder.

 

Kontakt zum Thema

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Julia Bernecker

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